Marienkirche

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Landkreis NordwestmecklenburgBezirk Landkreis Nordwestmecklenburg

Marienkirche

Kirchengebäude in Wismar

Die Marienkirche in Wismar steht im Zentrum der Altstadt, zwischen Marktplatz und Fürstenhof. Sie war die Hauptpfarrkirche und Ratskirche der Stadt und gehört zu den ältesten Baudenkmälern der Hansestadt. Das Schiff wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und 1960 gesprengt, nur der 80,5 Meter hohe Turm blieb erhalten. Die Kirche wurde mehrfach umgebaut und erweitert, wobei die Grundmauern der ersten Bauzeit aus dem 13. Jahrhundert noch vorhanden sind. Die Marienkirche war bis 1960 ein bedeutendes religiöses und kulturelles Zentrum. Sie war Teil der Ausstellung „Wege zur Backsteingotik“ und zählt zur Europäischen Route der Backsteingotik. Die Kirche war mit einer reichen Ausstattung versehen, darunter ein Taufbecken aus dem 14. Jahrhundert und eine astronomische Uhr, die im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Die Glocken der Marienkirche sind zu den umfangreichsten in Norddeutschland und bilden ein Glockenspiel, das Choräle spielt. Im Inneren der Kirche sind die Räume der ehemaligen Kirche sichtbar, darunter die Turmhallen und Kapellen, die von verschiedenen Stiftungen und Gesellschaften eingerichtet wurden. Der Turm, der als Seezeichen diente, ist heute mit Installationen ausgestattet und für Veranstaltungen nutzbar. Die Kapellen, die einst für die Seelenheilung der Stifter dienten, sind nur noch in Form von Grundrissen erkennbar. Die Marienkirche bleibt ein bedeutendes Denkmal der Backsteingotik und ein Teil der städtischen Geschichte.

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Art
Kirchengebäude
Ort
Wismar
Adresse
St.-Marien-Kirchhof, 23966 Wismar
Baustil
Backsteingotik
Denkmalstatus
Baudenkmal in Mecklenburg-Vorpommern

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