jezuitska cerkev v Heidelbergu

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jezuitska cerkev v Heidelbergu

Kirchengebäude in Heidelberg

Die Jesuitenkirche in Heidelberg ist die größte und bedeutendste Kirche der Altstadt und bildet den architektonischen Mittelpunkt des ehemaligen Jesuitenviertels. Sie liegt in unmittelbarer Nähe des Universitätsplatzes und wurde im Barockstil zwischen 1712 und 1759 errichtet. Der neubarocke Turm wurde erst 1868–1872 hinzugefügt. Die Kirche ist nach Süden ausgerichtet und gilt als bemerkenswerter Bau. Angeschlossen ist das Museum für sakrale Kunst und Liturgie mit Schatzkammer, das unter anderem Heiligenfiguren, Kelche und Messgewänder aus vergangenen Jahrhunderten ausstellt. Die Kirche war ursprünglich Teil des Jesuitenkollegs und wurde 1712 begonnen. Nach dem Tod des Kurfürsten Johann Wilhelm wurden die Bauarbeiten 1717 eingestellt, erst 1749 wurde die Vollendung unter Franz Wilhelm Rabaliatti fortgesetzt. Nach der Aufhebung des Jesuitenordens 1773 diente die Kirche als Lazarett und später als katholische Pfarrkirche. Sie wurde mehrfach renoviert, zuletzt 2001–2004. Die barocke Ausstattung blieb größtenteils erhalten, lediglich der Hochaltar wurde verändert. Die Jesuitenkirche ist eine dreischiffige Pfeilerhalle aus Buntsandstein und hat eine prächtige Giebelfassade an der Nordseite. Das Innere ist weiß gestrichen, mit grün gefassten und teilvergoldeten Säulen. Drei Freskenaltäre deuten auf die Geschichte der Kirche hin, darunter das Pfingstwunder. Im Langhaus befindet sich ein Kreuzweg mit 14 Stationen. Die Krypta enthält Gräber von Jesuiten und eine Gedenktafel für Richard Hauser. Zwei Orgeln, von Kuhn erbaut, prägen das Klangbild der Kirche.

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Art
Kirchengebäude, Jesuitenkirche
Ort
Heidelberg
Erbaut
1759
Baustil
Barockarchitektur
Architekt
Johann Adam Breunig
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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