Lom Nástup – Tušimice

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Ústecký kraj

Lom Nástup – Tušimice

Braunkohle-Tagebau in Tschechien

Der Tagebau Nástup–Tušimice liegt im Nordböhmischen Becken im Okres Chomutov, Tschechien. Er grenzt an die Städte Chomutov, Kadaň und Březno sowie die Gemeinden Málkov, Prunéřov und Droužkovice. Die Grube wird von der Gesellschaft Severočeské doly a.s. betrieben, die Teil des Energiekonzerns ČEZ ist. Sie ist Teil eines größeren Reviers mit geologischen Reserven von 640 Mio. Tonnen Braunkohle, von denen 350 Mio. Tonnen abbaubar sind. Der Tagebau Tušimice begann 1953 mit dem Betrieb, während die Grube Nástup nördlich von Prunéřov entstand. Heute wird der Großteil der Kohle in der Grube Libouš abgebaut. Der Betreiber plant, den Tagebau bis 2029 auszuweiten, wobei die Fläche auf 42 km² und eine Reserve von 200 Mio. Tonnen Kohle angewachsen soll. Jährlich werden 13,5 Mio. Tonnen Kohle gefördert, wobei 26,5 Mio. m³ Deckgestein abgetragen werden. Die Grube hat einen starken Einfluss auf die Umwelt und Infrastruktur. Flüsse wie Hutná und Lužnička wurden unterbrochen, und der Bach Prunéřovský potok wurde verlegt. Die Bahnstrecke Březno u Chomutov–Kadaň-Prunéřov wurde aufgegeben. In Málkov wurden in den 1980er Jahren Fossilien aus dem unteren Miozän entdeckt, die als Merkur-North bezeichnet werden. 2004 zerstörte eine Hangbewegung nach starken Regenfällen das Profil, was den Schutzstatus der Lokalität bedroht.

Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila.

Art
Tagebau
Ort
Málkov u Chomutova

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