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Deutsches Museum
ehemaliges Kunstmuseum in Berlin
Das Deutsches Museum in Berlin war von 1930 bis 1939 ein Museum der Staatlichen Museen zu Berlin. Es sollte die deutschen Kunstwerke der Berliner Gemäldegalerie und Skulpturensammlung an einem Ort zusammenführen. Das Museum befand sich im Nordflügel des heutigen Pergamonmuseums und wurde 1930 erstmals dem Publikum zugänglich. Es wurde nach Plänen von Alfred Messel und Ludwig Hoffmann gebaut und war Teil der Erweiterung des Kaiser-Friedrich-Museums. Das Museum zeigte sowohl Originale als auch Gipsreproduktionen. Die Ausstellungen umfassten altdeutsche, altniederländische und französische Kunstwerke sowie die Altniederländer-Sammlung mit Werken von Jan van Eyck und anderen Künstlern. Zudem fand 1936 die Ausstellung „Sport der Hellenen“ statt, die antike Statuen präsentierte. Die Räume waren nach Stilen und Funktionen geordnet, mit schlichteren, abstrakteren Räumen im Vergleich zu ursprünglichen Plänen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Räume für andere Museen genutzt, und das Deutsche Museum wurde nicht wieder eingerichtet. Die Sammlungen wurden in der DDR und West-Berlin aufgeteilt. Im Rahmen der Umbauarbeiten des Pergamonmuseums wird das Museum für Islamische Kunst in den Nordflügel umziehen, wo das Deutsche Museum einst stand.
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- Art
- Museum
- Ort
- Berlin
- Erbaut
- 1930
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