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Lustnau
Stadtteil von Tübingen, Baden-Württemberg, Deutschland
Lustnau ist ein Stadtteil der Universitätsstadt Tübingen und lagert sich nordöstlich der Innenstadt an der Mündung der Ammer im Neckar. Die Gemeinde war ursprünglich ein eigenständiges Dorf, das 1100 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Im 13. Jahrhundert entstand der Klosterhof, der heute als Therapiezentrum genutzt wird. Im 19. Jahrhundert verlor der Weinbau an Bedeutung, wodurch sich die Landwirtschaft veränderte. 1934 wurde Lustnau in die Stadt Tübingen eingemeindet und hatte damals etwa 3500 Einwohner. Lustnau besteht aus mehreren Wohnvierteln, darunter Herrlesberg, Denzenberg, Sand und Alte Weberei. Der Herrlesberg ist ein rein Wohngebiet mit 2102 Einwohnern, während der Sand ein Wohngebiet mit 443 Einwohnern ist. Das Quartier Alte Weberei entstand auf dem Gelände der ehemaligen Frottierweberei Egeria und bietet Wohnraum für 550 Menschen sowie 100 Arbeitsplätze. Die Region ist gut an den öffentlichen Verkehr angebunden und verfügt über eine Grundschule, Kindergärten und zwei Kirchen. In Lustnau gibt es eine Vielzahl an Vereinen, die das dörfliche Leben prägen. Zu den Veranstaltungen zählen das Dorffest, ein Faustballturnier und der Kirnberglauf. Der Stadtteil ist auch ein beliebter Wanderort mit dem Geologischen Lehrpfad Kirnberg. Zudem gibt es historische Einrichtungen wie die Brauerei zum Ochsen Carl Heinrich und die Frottierweberei Egeria, die heute als Industriebrache genutzt wird. Die Region ist auch durch ihre kulturelle und historische Bedeutung geprägt.
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- Art
- Ortsteil
- Ort
- Tübingen
V bližini
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