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St. Cäcilien
eine der 12 romanischen Kirchen Kölns
St. Cäcilien ist eine romanische Kirche in Köln, die ursprünglich dem Damenstift des 9. Jahrhunderts gehörte. Sie wurde im 12. Jahrhundert im staufischen Stil erbaut und ist heute ein dreischiffiges Bauwerk ohne Querschiff. Die Kirche war bis 1802 das Zentrum des Klosters Maria zum Weiher und beherbergt seit 1956 das Museum Schnütgen für mittelalterliche Kunst. Die Kirche ist für ihre historische Bedeutung und archäologischen Funde bekannt. Ausgrabungen zeigten, dass hier keine ursprünglich der Kölner Dom war, sondern eine rechteckige Kirche des Damenstifts. Im 10. Jahrhundert finanzierte der Erzbischof Brun den Bau. Die Kirche war zudem ein bedeutender Ort für kirchliche Feiern, weshalb sie im Mittelalter eine besondere Rolle spielte. Im 19. Jahrhundert wurde sie den Augustinerinnen übergeben, die die Sakristei errichteten. Die Kirche bietet einen Blick auf romanische und staufische Baustile. Im Chor sind noch Fresken vorhanden, die jedoch stark beschädigt sind. Die Westfassade wurde im neoromanischen Stil umgebaut, und das Tympanon stammt aus dem 12. Jahrhundert. Die Krypta wurde 1970 wieder errichtet. Die Kirche ist auch für ihre Glocken bekannt, darunter die „Saufang“, eine zierlose Glocke aus romanischer Zeit. Die Kirche wird zu Weihnachten und am Jahrestag der Heiligen Cäcilie mit Messen bedacht.
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- Art
- profaniertes Kirchengebäude
- Ort
- Köln
- Erbaut
- 888
- Baustil
- Romanische Architektur
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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