Staatswald Galm

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Staatswald Galm

Waldgebiet im Kanton Freiburg (Schweiz)

Der Staatswald Galm liegt im Seebezirk des Kantons Freiburg und ist das einzige Gebiet der Schweiz, das keiner Gemeinde zugeordnet ist. Er gehört direkt dem Kanton an und hat eine Fläche von 257 Hektar. Die BFS-Nr. des Gebiets ist 2391, bis 31. Dezember 2003 war es 2285. Das Gebiet steht unter der direkten Oberhoheit des Kantons und ist für seine Lage am See bekannt. Der Galmwald wurde 1342 durch den Grafen Aymon von Savoyen freigegeben, was zu starken Schäden durch Holzschlag und Waldweide führte. Im 18. Jahrhundert übernahmen die Orte Bern und Freiburg die Verwaltung und begrenzten die Nutzung. 1803 teilte Napoleon Bonaparte den Wald dem Kanton Freiburg zu, wodurch er zum Staatswald wurde. 1811 wurde ein Teil des Waldes an umliegende Gemeinden vergeben, der Rest blieb dem Kanton zugeordnet. Im Galmwald leben derzeit keine Menschen. Bis in die 1970er-Jahre lebte Michel «Ärnschtu» Gyoth dort, der in einem Bunker wohnte. Dieser Bunker, der einst von der I. Sappeur-Kompanie III/20 genutzt wurde, liegt nahe dem Dorf Salvenach. Der Wald bietet Wanderungen und Ausblicke auf die Umgebung, ist aber ohne Einwohner und mit besonderer Verwaltungstruktur geprägt.

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Art
Wald, Gebiet nicht Teil einer Schweizer Gemeinde
Ort
Seebezirk
Seehöhe
568 m

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