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Synagoge
ehemalige Synagoge in Baden-Baden
Die ehemalige Synagoge in Baden-Baden stand in der Stephanienstraße 5. Sie wurde 1899 im neoromanischen Stil erbaut und war Teil der jüdischen Gemeinde, die 1890 gegründet wurde. Der Architekt Ludwig Levy entwarf die Synagoge, die auf kreuzförmigem Grundriss stand und mit Rundbogenportal sowie einer Rosette auf der Südseite ausgestattet war. Neben der Synagoge befand sich das jüdische Gemeindehaus. Die Synagoge wurde 1938 im Rahmen der Novemberpogrome zerstört. Die Gestapo entwendete Kultgegenstände, und jüdische Männer wurden in der Synagoge geschmäht. Die Synagoge brannte aus und wurde anschließend abgebrochen. Die Kosten für den Abbruch trug die jüdische Gemeinde. Die Synagoge war Teil der Liste der im Deutschen Reich von 1933 bis 1945 zerstörten Synagogen. Nach der Zerstörung blieb das Grundstück unbebaut und wurde als Parkplatz genutzt. 1988 wurde eine Gedenksäule am Willy-Brandt-Platz errichtet, die 2025 bei einer mutmaßlich antisemitischen Straftat umgestürzt wurde. Auf dem Platz steht seit einigen Jahren ein Gedenkstein. Die Synagoge war Teil der jüdischen Gemeinde, die bis 1938 in Baden-Baden existierte.
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- Art
- abgegangene Synagoge
- Ort
- Baden-Baden
- Baustil
- Neuromanik
- Architekt
- Ludwig Levy
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