Schloss Menden

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Schloss Menden

Burganlage und späteres Schloss und Amtssitz der Erzbischöfe von Köln in der Stadt Menden im Norden des Sauerlandes im Märkischen Kreis in Nordrhein-Westfalen

Das Schloss Menden ist eine ehemalige Burganlage und späterer Amtssitz der Erzbischöfe von Köln in der Stadt Menden im Sauerland. Es liegt im Norden des Sauerlandes im Märkischen Kreis in Nordrhein-Westfalen. Die Anlage entstand nach der Zerstörung der Burg Rodenberg im Jahr 1301 und wurde als neues Amtshaus errichtet. Erstmals wird die Burg Menden 1313 erwähnt, und 1343 wurde sie von Erzbischof Walram von Jülich als Marschall von Westfalen ausgebaut. Die Stadt Menden und das Schloss wurden 1344 zerstört, doch ein Wiederaufbau folgte. Das Schloss war bis 1790/91 als Amtshaus in Betrieb, bis es abgebrochen wurde. Das zweite Hauptgebäude war 44 Fuß breit, 44 Fuß lang und 23 Fuß hoch. Es wurde aus Fachwerk mit gemauerten Giebeln und Kaminen gebaut. 1596 wurde der marode Schlossbezirk durch Graf von Solms renoviert. Bis heute sind der Rentschreiberturm aus dem 14. Jahrhundert und ein achteckiger Treppenturm aus dem 1570 erbauten Zwischentrakt erhalten. Besucher können die Reste des Schlosses und die umliegende Stadtburg erkunden. Der Rentschreiberturm und der Treppenturm bieten Ausblicke auf die Stadt Menden. Die Anlage liegt in der historischen Innenstadt und ist von der Umgebung umgeben. Die historischen Gebäude und die Lage in der Stadt ermöglichen einen Einblick in die mittelalterliche Geschichte des Sauerlandes.

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Art
Schloss
Ort
Menden (Sauerland)

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