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Weinfelder Maar
Maar in der Eifel
Das Weinfelder Maar, auch Totenmaar genannt, ist ein Maar in der Eifel, Rheinland-Pfalz. Es liegt rund zwei Kilometer südöstlich der Stadt Daun im Landkreis Vulkaneifel. Der See entstand vor etwa 30.000 Jahren durch eine vulkanische Dampfexplosion. Er ist etwa 525 Meter lang, 375 Meter breit und 51 Meter tief. Die Wasserfläche beträgt etwa 16,8 Hektar. Das Gebiet um den See ist ein Naturschutzgebiet, und das Baden im Maar ist verboten. Das Weinfelder Maar hat eine besondere historische und kulturelle Bedeutung. Die Bezeichnung „Totenmaar“ stammt von einem nahegelegenen Friedhof mit einer Kapelle, die ursprünglich die Pfarrkirche von Weinfeld war. Das Dorf wurde im 16. Jahrhundert aufgrund der Pest aufgegeben. Die Kapelle und der Friedhof werden heute von der Gemeinde Schalkenmehren genutzt. Im Eingangsbereich der Kapelle befinden sich Dank-Tafeln mit Widmungen wie „Maria hat geholfen.“ Um das Weinfelder Maar herum erstrecken sich natürliche Landschaften, die durch den vulkanischen Wall geprägt sind. Der Wall besteht aus Tuff und ist an der westlichen und südlichen Seite höher als im Norden und Osten. Auf dem Wall liegen der Mäuseberg und das Maarkreuz. Zudem gibt es Sagen um das Maar, darunter eine über ein verschwundenes Schloss und eine Wiege, die ein Kind rettete. Richard Franzen, ein Eifelmaler, hat das Maar in einem Gedicht beschrieben.
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- Art
- See, Maar
- Ort
- Landkreis Vulkaneifel
V bližini
- Dronketurm586 m
- Schalkenmehrener Maar956 m
- Schalkenmehren1.2 km
- Gemündener Maar1.0 km
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- Observatorium Hoher List1.6 km
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