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Singliser See
See nordöstlich von Borken im Schwalm-Eder-Kreis in Hessen
Der Singliser See ist ein künstlicher See, der im Zuge der Braunkohlegewinnung im Borkener Braunkohlerevier entstand. Er liegt nordöstlich von Borken im Schwalm-Eder-Kreis in Hessen und befindet sich zwischen den Stadtteilen Gombeth und Singlis. Der See entstand aus dem Braunkohletagebau Grube Singlis und wurde zwischen 1972 und 1980 rekultiviert. Er ist geogen sauer und weist aufgrund der hohen Sulfatkonzentration nur wenige Unterwasserpflanzen auf, was das Wasser türkisfarben wirken lässt. Der See ist für Zugvögel ein wichtiger Rastplatz und wird für Wassersport genutzt. Er wird auch Hessische Karibik genannt, da das Wasser ruhig und leicht türkis ist. 2019 wurde der invasive Marmorkrebs entdeckt, der zur Reduktion der Algenmasse beiträgt. Der See ist Teil des Borkener Seenlandes und wurde 2019 an eine regionale Bietergemeinschaft verkauft. Im Norden des Sees gibt es eine kleine Insel, die nicht betreten werden darf. Der See bietet eine Vielzahl von Aktivitäten wie Segeln, Surfen, Schwimmen, Tauchen, Joggen, Wandern und Radfahren. Ein 3,8 km langer Rundwanderweg umgibt den See. An der Südspitze befindet sich ein Küstenwachboot, ein Bistro mit Aussichtsterrasse, das im Sommer geöffnet ist, sowie ein Vereinsheim des Borkener Surfclub e. V. und eine Badestelle mit Kiesstrand. Das Nordufer ist ein Naturschutzgebiet, das durch eine Verordnung aus dem Jahr 2010 geschützt ist.
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- Art
- See
- Ort
- Borken
- Seehöhe
- 185 m
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