U-Boot-Museum U-434
Am St. Pauli Fischmarkt in Hamburg liegt mit U-434 ein sowjetisches U-Boot der Klasse Projekt 641B, im NATO-Code Tango-Klasse, das heute als Museum begehbar ist. Ursprünglich fuhr es unter der Bezeichnung B-515. Mit 92 Metern Länge gehört es zu den größten nicht atomgetriebenen Jagd- und Aufklärungsbooten seiner Zeit. Gebaut wurde das Boot 1976 auf der Werft Krasnoje Sormowo in Nischni Nowgorod, der Stapellauf fand am 29. April 1976 statt. Es diente in der sowjetischen Nordflotte, unternahm zwischen 1980 und 1984 Fahrten ins Mittelmeer und lief im Oktober 1985 Havanna an. Bis April 2002 blieb es im Dienst. Danach kauften Investoren das ausgemusterte Boot und ließen es nach Hamburg überführen; Kauf und Transport kosteten jeweils rund eine Million Euro. Vor der Übergabe baute die russische Marine zahlreiche technische Anlagen aus, seither ist das Boot weder see- noch tauchfähig. Der Rundgang führt durch die Abteilungen von vorn nach achtern, vom Torpedoraum über die Mannschaftsunterkünfte bis in den Maschinenraum. Für 62 Mann Besatzung war der Raum knapp bemessen, und genau das macht den Eindruck aus. Der Weg durch die engen Schotten dauert etwa eine Stunde; Führungen werden zusätzlich angeboten. Das Museum ist ganzjährig geöffnet.
Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila.
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