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Burgstall Stadel
archäologische Stätte in Deutschland
Der Burgstall Stadel ist eine abgegangene Spornburg auf der Schlosskuppe des Weilers Stadel, der zum Ortsteil Karlstein im Markt Regenstauf gehört. Die Anlage liegt auf einer Höhe von 380 m ü. NN und befindet sich am Ende des Stadelmühlbaches. Sie ist als Bodendenkmal im Bayernatlas unter der Aktennummer D-3-6838-0052 geführt. Die Burg stand an einem Kreuzungspunkt mehrerer Altwege und diente vermutlich der Überwachung dieser Straßen. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert errichtet und 1342 erstmals erwähnt. Sie war Teil der Herrschaft der Familie der Stör und wurde später an verschiedene Adelsfamilien vergeben. Die Tandorfer besaßen den Besitz bis ins 18. Jahrhundert, wobei Karlstein zu einem Schloss ausgebaut wurde. Die beiden anderen Burgen verloren an Bedeutung. Die Anlage wurde im Dreißigjährigen Krieg nicht zerstört, was auf einen Niedergang der Nutzung hinweist. Der Burgstall zeigt heute nur noch Mauerreste und einen eingetieften Graben mit vorgelagertem Wall. Auf der Karte von Philipp Apian aus dem Jahr 1568 lässt sich erkennen, dass die Anlage ursprünglich aus einem Turm und einem Hohen Haus bestand. Der Graben auf der Westseite wurde für einen Steinbruch genutzt. Die Anlage ist ein Bodendenkmal und bietet einen Blick auf die historische Landschaft des Bereichs.
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- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Regenstauf
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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