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Aquae Helveticae, römischer Vicus / mittelalterliche / neuzeitliche Stadt
Archäologische Stätte in Baden im Kanton Aargau, Schweiz
Aquae Helveticae war ein römischer Vicus nahe der heutigen Stadt Baden in der Schweiz. Er entstand im 1. Jahrhundert n. Chr. und lag am Fluss Limmat, etwa eine Stunde Fußmarsch vom Legionslager Vindonissa entfernt. Die römischen Soldaten nutzten die Thermalquellen und errichteten Thermenanlagen, wodurch sich eine Händler- und Handwerkersiedlung entwickelte, die bis ins frühe 5. Jahrhundert bestand. Der Ort war bekannt für seine Thermalbäder und den Handel. Die Siedlung profitierte von ihrer Lage an der Brücke über die Limmat und war ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Die Ausgrabungen zeigten, dass die Siedlung bis ins 4. Jahrhundert bewohnt war, obwohl sie nach Überfällen der Alamannen stark verfiel. Die Thermenanlagen wurden im 2. Jahrhundert erweitert und bis ins 4. Jahrhundert genutzt. Die Siedlung umfasste breite Straßen, Laubengänge und Wohnhäuser. Die Thermenanlagen bestanden aus zwei marmorverkleideten Badebecken und vier Wannen, mit Wasser aus der Limmat. Die Ausgrabungen in Ennetbaden fanden Luxuswohnungen mit Fresken, Mosaiken und Fussbodenheizungen. Der Isistempel wurde in der Nachbarschaft gefunden, was auf eine kulturelle Bedeutung hinweist.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Baden
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
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