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Stalag 304 (IV H)

deutsches Kriegsgefangenenlager in Zeithain in Sachsen

Das Kriegsgefangenenlager Stalag 304 (IV H) stand in Zeithain, nordöstlich von Riesa. Es war Teil des Truppenübungsplatzes Zeithain und wurde zwischen 1941 und 1945 betrieben. Das Hauptlager lag etwa zwei Kilometer außerhalb der Stadt, in militärischem Sperrgebiet. Zunächst als Zweiglager des Stalag IV B eingerichtet, wurde es 1942 fertiggestellt und bis 1945 genutzt. Insgesamt verstarben dort ca. 25.000 bis 30.000 sowjetische Kriegsgefangene sowie mehr als 900 Gefangene aus anderen Ländern. Das Lager war mit katastrophalen hygienischen Bedingungen und mangelhafter Versorgung verbunden. Bis Ende 1941 starben rund 7.000 Gefangene an Fleckfieber und anderen Krankheiten. Das Waldlager, ein Lazarett mit 300 Betten, wurde 1943 geschlossen. Nach der Befreiung durch die Rote Armee 1945 entstanden Friedhöfe und 1984 die Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain. Die Ausstellung in der originalen Gefangenenbaracke vermittelt die Lebensbedingungen der Gefangenen. Die Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain umfasst mehrere Gräberfelder, darunter Gräberfeld V, I, II und IV, die sowjetische Kriegsgefangene beherbergen. Die Friedhöfe wurden zwischen 1941 und 1945 genutzt, um Tote zu beerdigen. Das Gräberfeld V lag weit ab vom Hauptlager, während das Friedhof II mit einem roten Obelisk aus Meißener Granit markiert ist. Die Gedenkstätte bietet Ausstellungen und pädagogische Angebote, um die Geschichte der Opfer zu bewahren.

Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila. Aktualni podatki pri upravljavcu

Art
Kriegsgefangenenlager
Ort
Zeithain
Erbaut
1941
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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