Burg Geppenhagen
Burg in Hessen, Deutschland
Die Burg Geppenhagen war eine abgegangene Niederungsburg im heute wüst gefallenen Dorf Geppenhagen. Sie liegt zwischen Bühle und dem Schloss Höhnscheid im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg. Der Ort und die Burg werden um 1150 erstmals urkundlich erwähnt. Die genaue Entstehung und Zerstörung der Burg sind nicht bekannt. Die Herren Wolff von Gudenberg besaßen die Burg im 13. und 14. Jahrhundert. Das Dorf wurde bereits 1487 wüst. Die Waldecker Grafen wurden 1542 Eigentümer. Die Burg steht auf einem heute als „Burgplatz“ bezeichneten Flurstück. Reste des versumpften Wallgrabens sind im Wald noch erkennbar. Etwa einen Kilometer nördlich des Burgplatzes liegt der „Jeppenteich“, dessen Name vermutlich aus dem Dorf und der Burg abgeleitet ist. Die Burg selbst ist nicht mehr erhalten, aber die Umgebung bietet Einblicke in die Geschichte der Region. Die heutige Landschaft um die Burg zeigt noch Spuren der alten Anlage. Der Wallgraben und der Jeppenteich sind Zeugnisse der Vergangenheit. Die Umgebung lädt zu Spaziergängen ein, um die historischen Bezüge zu erkunden. Die Lage zwischen Bühle und Schloss Höhnscheid ermöglicht Ausblicke auf die umliegende Landschaft. Die Ruine und ihre Umgebung sind Teil der regionalen Geschichte.
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- Art
- Burg
- Ort
- Schloss Höhnscheid
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