Zugersee

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Zugersee

See in der Zentralschweiz

Der Zugersee liegt in der Zentralschweiz, 413 m über Meer, mit einer Fläche von 38,41 km². Er ist der zehntgrösste See der Schweiz und wird von der bewaldeten Halbinsel Chiemen in einen tiefen Obersee und einen flachen Untersee geteilt. Die Seefläche hat ein Einzugsgebiet von 246 km², wobei der Hauptzu- und -abfluss die Lorze ist, die den See im Norden durchfliesst. Die Kantonshauptstadt Zug befindet sich am Nordostufer, während die Schwyzer Gemeinde Arth im Süden liegt. Der Zugersee ist durch historische Wasserbauarbeiten geprägt, die im 17. Jahrhundert durchgeführt wurden. Die Arbeiten zur Schaffung der sogenannten «Sumpfstrasse» führten zu einer Absenkung des Seespiegels um zweieinhalb Meter und schufen 1,6 Millionen Quadratmeter trockenes Land. Die Veränderungen verursachten jedoch auch Erdrutschen und Gesteinsabbrüche, darunter das Abrutschen von neun Häusern in den See. Heute wird der Wasserstand durch ein denkmalgeschütztes Wehr in Cham reguliert. Vor Ort erwartet man eine Vielzahl an Räumen und Wege, die den See umgeben. Die Uferzone ist stark verbaut, wobei ausgedehnte Röhrichtbestände nur in Bereichen mit flacher Uferzone zu finden sind. Im See leben 32 Fischarten, darunter Felchen und der Zuger Rötel. Die Wasserqualität ist aufgrund der Eutrophierung stark belastet, wodurch Algenwachstum und Sauerstoffmangel im Tiefenwasser entstehen. Die Flora umfasst verschiedene Wasserpflanzen, darunter die Schmalblättrige Wasserpest, die die Kanadische Wasserpest verdrängt. Im Zugersee wurden auch spezielle Bakterien zur Methanoxidation entdeckt, die bei der Klimakrise eine wichtige Rolle spielen.

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Art
See, Gebiet nicht Teil einer Schweizer Gemeinde
Ort
Kanton Zug
Seehöhe
413 m

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