📷 Slika: Wikimedia Commons
Meteorit von Treysa
Eisenmeteorit mit 63 kg, gefallen 1916 in Nordhessen, heute im Mineralogischen Museum in Marburg
Der Meteorit von Treysa ist ein Eisenmeteorit, der am 3. April 1916 in einem Waldstück nahe Rommershausen in Nordhessen niederging und im März 1917 gefunden wurde. Er wurde nach dem Stadtteil Treysa benannt, der bis 1970 eine eigenständige Stadt war. Der Meteorit ist als mittlerer Oktaedrit der Gruppe IIIB klassifiziert und zeigt Widmanstätten-Strukturen. Er enthält neben Eisen und Nickel auch Phosphor, Kobalt, Gallium, Germanium und Iridium. Der Meteorit wurde aufgrund von Augenzeugenberichten und Berechnungen von Alfred Wegener gefunden. Die Suche wurde durch eine Auslobung von 300 Reichsmark initiiert. Der Förster Huppmann entdeckte den Meteoriten im März 1917. Der Fundort lag 8 km vom vorhergesagten Ort entfernt, doch das Gewicht und die Eindringtiefe stimmten überein. Der Meteorit war 63,28 kg schwer und 36 cm breit. Im Mineralogischen Museum der Philipps-Universität in Marburg ist der größte Teil des Meteoriten ausgestellt. Ein Gedenkstein im Wald nordwestlich von Rommershausen erinnert an das Ereignis. Eine Meteoritenbuche, die 1986 gepflanzt wurde, fiel 2007 einem Sturm zum Opfer. Wanderwege führen heute zum Fundort.
Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila. Aktualni podatki pri upravljavcu
- Art
- Eisenmeteorit
- Ort
- Schwalmstadt
V bližini
- Schloss Rommershausen2.1 km
- Nordhessen2.1 km
- Wiera3.6 km
- Terminei der Dominikaner in Treysa (Alsfeld)4.0 km
- Dominikanerkloster Treysa4.0 km
- Totenkirche4.0 km
QR-Code