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Nemesmedves
Gemeinde in Ungarn
Nemesmedves, deutsch Ginisdorf, ist eine Gemeinde im Kreis Szentgotthárd im Komitat Vas. Sie liegt an der Grenze zu Österreich, 35,5 Kilometer südwestlich von Szombathely und 11 Kilometer nordöstlich von Szentgotthárd. Das Tal des Flusses Vörös-patak prägt die Landschaft. Die höchste Erhebung im Gemeindegebiet ist der Jakab-hegy mit 295 Metern. Nachbargemeinden sind Rönök, Vasszentmihály, Rátót und Gasztony. Nordöstlich der Grenze befindet sich der österreichische Ort Reinersdorf. Der Ort hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. 1787 zählte die Gemeinde 166 Einwohner, wobei die Mehrheit deutschsprachig war. 1913 gab es 365 Einwohner auf einer Fläche von 826 Katastraljochen. Während des Zweiten Weltkriegs war Nemesmedves der letzte Ort Ungarns, der von der Roten Armee erobert wurde. Der 4. April 1945 wurde als nationaler Feiertag festgelegt, obwohl der Krieg erst am 12. April endete. Die deutschsprachige Bevölkerung wurde 1946 vertrieben. In Nemesmedves gibt es mehrere sehenswerte Orte. Der Glockenturm aus dem 19. Jahrhundert, ein Kriegsdenkmal mit einem russischen T-34-Panzer, eine Pietà aus dem Jahr 1915 und die römisch-katholische Kapelle Szent Orbán sind besonders bekannt. Zudem gibt es die Wanderer-Quelle und ein Weltkriegsdenkmal für die Opfer des Ersten Weltkriegs. Die Gemeinde ist nur über die Nebenstraße Nr. 87108 erreichbar, der nächste Bahnhof liegt in Rátót.
Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila.
- Art
- Gemeinde in Ungarn
- Ort
- Kreis Szentgotthárd
- Website
- http://www.nemesmedves.hu/
V bližini
- Kath. Filialkirche Christi Himmelfahrt1.6 km
- Ehem. kath. Volksschule1.6 km
- Weinkeller, Blockkeller1.4 km
- Keller2.8 km
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- Vasszentmihály3.2 km
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