Nuur-Moschee

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Nuur-Moschee

Moschee in Frankfurt-Sachsenhausen

Die Nuur-Moschee ist eine Moschee der Ahmadiyya Muslim Jamaat in der Babenhäuser Landstraße in Frankfurt-Sachsenhausen. Sie ist die viertälteste Moschee Deutschlands und wurde am 12. September 1959 eröffnet. Das Gebäude umfasst einen Gebetsraum, eine Wohnung für den Imam und ein Büro. Die Moschee bietet Platz für etwa 125 Gläubige mit einer Gebetsfläche von etwa 85 m². Die Moschee ist die zweite nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland gebaute Moschee der Ahmadiyya Muslim Jamaat. Sie war bis 1985 das Zentrum der Gemeinde in Süddeutschland und war über drei Jahrzehnte der einzige sichtbare muslimische Sakralbau Frankfurts. Die Gemeinde zählt rund 300 Mitglieder und veranstaltet jährlich am 3. Oktober den „Tag der offenen Moschee“. Die Moschee war lange das Zentrum der Ahmadiyya in Süddeutschland, wo die Festtage wie ʿĪd al-fitr und ʿĪd ul-Adha begangen wurden. 1966 besuchte der Boxer Muhammad Ali die Moschee. Auf dem Gelände hinter der Moschee steht ein Frauengästehaus, das für Frauen in Notlagen und Gäste der Gemeinde dient. Es ist das erste solche Haus in Deutschland, finanziert von der Frauenorganisation der Ahmadiyya.

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Art
Moschee
Ort
Frankfurt am Main
Erbaut
1959
Baustil
Islamische Architektur

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