Seeg

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SchwabenBezirk Schwaben

Seeg

Gemeinde in Deutschland

Seeg liegt im schwäbischen Landkreis Ostallgäu, in der Region Allgäu. Die Gemeinde ist von Hügeln und Seen umgeben, darunter die beiden Seeger Seen und der Schwaltenweiher. Die Höhenlage variiert zwischen 783 und 1018 Metern über dem Meeresspiegel. Die Gemeinde besteht aus 49 Gemeindeteilen, darunter die Gemarkungen Seeg, Enzenstetten, Hack, Langegg, Osterwald und Senkelewald. Ein Teil der Gebiete war früher gemeindefrei oder eine eigene Steuergemeinde. Seeg wurde erstmals 1138 urkundlich erwähnt und gehörte zum Hochstift Augsburg. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 kam der Ort zu Bayern. 1818 wurde die Gemeinde gegründet. Im 20. Jahrhundert erhielt Seeg 1958 den Status als Erholungsort und 1987 das Prädikat Luftkurort. In den 2000er Jahren entwickelte die Gemeinde ein Tourismuskonzept um die Imkerei, das als „Honigdorf“ bekannt ist. 1971 wurde Enzenstetten eingegliedert, und 1977 sowie 1981 wurden die gemeindefreien Gebiete Senkelewald und Osterwald aufgelöst. Die Gemeinde ist bekannt für die Rokokokirche St. Ulrich, eine der bedeutendsten in Bayern, und den Burgstall Burk, ein Beispiel einer hochmittelalterlichen Turmhügelburg. Die Kirche wurde 1725 geweiht und von Johann Jakob Herkomer entworfen. Die Gemeinde verfügt über eine eigene Wasserversorgung mit dem Koppbrunnen und bietet Bildungseinrichtungen wie einen Kindergarten und eine Grundschule. Persönlichkeiten wie Johann Baptist Angerer und die Skirennläuferinnen Irene Epple-Waigel und Maria Epple-Beck sind aus der Region stammend.

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Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Ostallgäu
Seehöhe
853 m
Viri:Seeg (CC0-1.0)

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