Terezin

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Ústecký kraj

Terezin

Gemeinde in Tschechien, Festung 1780-1882

Terezín ist eine Stadt in Nordböhmen, 150 m über dem Meeresspiegel am Ufer der Eger gelegen. Sie wurde im 18. Jahrhundert als österreichische Festung erbaut und nach Maria Theresia benannt. Das historische Stadtzentrum wurde 1992 zum Denkmalreservat erklärt. Die Stadt war bis 1882 eine militärisch wichtige Festung, die die Flussübergänge über Elbe und Eger schützte. Sie umfasste eine Gesamtfläche von 67 ha mit künstlichen Wasserflächen. Terezín war von 1941 bis 1945 als Ghetto und Durchgangslager für Juden bekannt. Etwa 140.000 Häftlinge lebten dort, von denen 38.000 starben. Die Kleine Festung diente als Gefängnis für politische Häftlinge und Juden. Von 1940 bis 1945 wurden rund 27.000 Menschen inhaftiert, darunter viele Widerständler. In der Kleinen Festung wurden etwa 2500 Häftlinge getötet, und 8000 wurden in andere Lager deportiert. Im Jahr 1945 wurde die Stadt von der Rote Armee befreit. In der Stadt gibt es ein städtisches Denkmalreservat mit symmetrisch angelegten Straßen und historischen Gebäuden. Die Kleine Festung und die Große Festung sind Teil der ehemaligen militärischen Anlagen. Die Garnisonskirche und das Rathaus sind zentrale Gebäude. Die Stadt verfügt über eine Vielzahl von Räumen und Wege, die die historische Landschaft und architektonische Struktur widerspiegeln. Die Umgebung umfasst die Eger und die Elbe sowie die Region Nordböhmen.

Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila.

Art
Festung, Gemeinde in Tschechien, Gemeinde mit Stadtrecht in Tschechische Republik
Ort
Okres Litoměřice
Seehöhe
150 m

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