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Schloss Ivenack
Schloss in Deutschland
Das Schloss Ivenack, eigentlich ein Herrenhaus, liegt zehn Kilometer östlich von Stavenhagen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Es entstand auf dem Gelände eines im 13. Jahrhundert gegründeten Zisterzienserinnenklosters, das 1550–1560 säkularisiert wurde. Nach der Zerstörung der Anlage im Dreißigjährigen Krieg und einem Besitzerwechsel 1709 wurde im 18. Jahrhundert ein neues Herrenhaus errichtet, das im 19. Jahrhundert erweitert wurde. Das Schloss war bis ins 17. Jahrhundert Teil des herzoglichen Domaniums und wurde 1709 durch einen Gütertausch an Ernst Christoph von Koppelow übergeben. Er baute ein neues Wohnhaus und setzte den Wiederaufbau der Anlage in Gang. Das Gut Ivenack wurde ab 1761 zum Fideikommiss der Reichsgrafen von Plessen. Die Familie von Plessen vererbte das Gut über mehrere Generationen, wobei der Titel und das Wappen der Reichsgrafen von Plessen weitergegeben wurden. Im Schlossparks mit jahrhundertealten Eichen und durch die berühmte Vollblutzucht der Grafen von Plessen stand Ivenack zu den bekanntesten Gütern Mecklenburgs. Die Anlage umfasste neun Nebengüter und war bis ins 18. Jahrhundert ein bedeutender Landbesitz. Die Ivenacker Güter wurden nach dem Dreißigjährigen Krieg stark zerstört, doch die Bevölkerung stieg wieder an, und das Gut wurde im 18. Jahrhundert zur ritterschaftlichen Verwaltung übergeben.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Ivenack
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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