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Schloss Donaustauf
Sommerresidenz der Fürsten von Thurn
Schloss Donaustauf war eine Sommerresidenz der Fürsten von Thurn und Taxis in der Gemeinde Donaustauf, Bayern. Es lag oberhalb der Donau und wurde 1817–1819 als fürstliche Sommerresidenz erbaut. Das Schloss wurde 1880 bei einem Stadtbrand zerstört, wobei die Gärten und der Chinesische Turm erhalten blieben. Die Familie Thurn und Taxis nutzte das Schloss bis 1880 als Sommerresidenz, wobei Fürstin Mathilde Sophie hier sieben ihrer zwölf Kinder zur Welt brachte. Das Schloss war eine bedeutende Sommerresidenz der Fürsten von Thurn und Taxis. Zwischen 1829/1830 und 1841/1842 wurde es umgebaut, wobei 112 Zimmer entstanden. Nebengebäude wie Ställe und eine Reithalle wurden 1831–1832 errichtet. Der Chinesische Turm, erbaut 1842, blieb beim Brand 1880 unversehrt und wurde 1902 nach Prüfening verlegt, 1999 wieder nach Donaustauf zurücktransportiert und restauriert. Die Gärten und der Chinesische Turm sind die einzigen erhaltenen Teile des Schlosses. Der Turm steht heute an seiner historischen Stelle und ist Teil des Fürstengartens. Die Umgebung umfasst den Donauuferbereich sowie das Forstamt. Die historische Stätte erinnert an die Sommerresidenz der Fürsten und die kulturelle Bedeutung der Familie Thurn und Taxis.
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- Art
- Palast, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- Donaustauf
- Erbaut
- 1817
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- Donaustauf306 m
- Burgruine Donaustauf363 m
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