Domstift St. Moritz
Kloster in Deutschland
Das Domkapitel Magdeburg war ein kirchliches Institut im Erzbistum Magdeburg und existierte von 968 bis 1810. Es war für die Leitung des Erzbistums und den Chordienst zuständig. 1994 wurde mit der Gründung des Bistums Magdeburg ein neues Domkapitel eingerichtet, das sich an der Sankt-Sebastian-Kirche befindet. Das alte Kapitelhaus lag südlich des heutigen Remtergangs, und das Syndikatshaus war in Remtergang 1 untergebracht. Das Domkapitel war für die politische und kirchliche Führung im Erzbistum verantwortlich. Im 16. Jahrhundert übernahm es den lutherischen Gottesdienst. Während des Dreißigjährigen Kriegs prägte Georg Adam Brunner die Politik. 1648 wurde das Erzstift säkularisiert, doch das Kapitel blieb bestehen. 1810 wurde es aufgelöst, und 1994 wurde es neu gegründet. In der Struktur bestand das Kapitel aus 12 Domherren, später aus 19 adligen Domherren und 18 Kanonikern. Die Domherren hatten Rechte wie die Wahl des Erzbischofs und verfügten über Einnahmen aus eigenen Pfründen. Die innere Führung lag beim Domdechanten, der vom Senior vertreten wurde. Das Kapitel hatte Einnahmen aus einem eigenen Besitz in der Umgebung.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft, Domkapitel
- Ort
- Magdeburg
V bližini
- Mauritiuskloster59 m
- Tatarenturm49 m
- Stolnica sv. Mavricija in Katarine, Magdeburg63 m
- Düstere Pforte79 m
- Turm hinter der Ausfahrt der Möllenvogtei90 m
- Friesen-Denkmal105 m
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