Quirinus-Münster

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Quirinus-Münster

römisch-katholisches Kirchengebäude in Neuss

Das Quirinus-Münster in Neuss ist eine romanisch-romanische Kirche im Rheinischen Übergangsstil und Wahrzeichen der Stadt. Erbaut zwischen 1209 und 1230, wurde es 2009 zur Basilica minor erhoben. Die Kirche ist dem heiligen Quirinus von Neuss gewidmet, dem römischen Märtyrer, dessen Gebeine 1050 von der Äbtissin Gepa nach Neuss gebracht wurden. Die römischen Funde unter dem Bau belegen eine uralte religiöse Bedeutung des Ortes. Der Bau des Münsters wurde durch den Wohlstand aus dem Pilgerverkehr und dem Einfluss der kölnischen Kirchen wie St. Maria im Kapitol geprägt. Die Kirche zeichnet sich durch ihre dreiteilige Fassade, die gotischen Spitzbögen und die barocke Kuppel mit dem Standbild des Quirinus aus. Die Kirche wurde mehrfach durch Brand und Krieg beschädigt, doch dank Restaurierungen bleibt sie gut erhalten. Der Westturm war ursprünglich 100 m hoch, wurde aber durch einen Brand im Jahr 1741 stark reduziert. Im Inneren des Münsters erwartet man eine dreischiffige, fast gotisch anmutende Raumgestaltung mit Empore und Obergaden. Die Krypta unter dem Altar enthält Reste aus dem 9. Jahrhundert. Die Ausstattung umfasst einen Quirinusschrein mit Reliquien, eine spätgotische Madonna, ein Pestkreuz und mehrere Skulpturen. Die Orgel aus dem Jahr 1907 und die Werke des Bildhauers Elmar Hillebrand prägen das Erscheinungsbild der Kirche.

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Art
Kathedrale, Basilica minor
Ort
Neuss
Erbaut
1209
Baustil
Romanische Architektur
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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