Turmhügel Laichstätt
archäologische Stätte in Deutschland
Der Turmhügel Laichstätt ist eine abgegangene Turmhügelburg im Stadtteil Laichstätt von Cham. Er liegt am Nordrand des Stadtteils, im oberpfälzischen Landkreis Cham in Bayern. Die Anlage ist als Bodendenkmal im Bayernatlas unter der Aktennummer D-3-6741-0068 geführt und wird als „mittelalterlicher Turmhügel“ klassifiziert. Die Burganlage datiert vermutlich ins 12. Jahrhundert und war einst Sitz einer diepoldingischen Ministerialenfamilie. Sie wurde bis ins Spätmittelalter als Warte genutzt, was den Flurname „beim Wachgraben“ erklärt. Die heute sichtbare Anlage besteht aus einem Turmhügelrest mit einem Durchmesser von 14 Metern unten und 6 Metern oben sowie einer Höhe von 1,1 bis 1,7 Metern. Der Turmhügel Laichstätt ist heute ein Bodendenkmal und bietet einen Blick auf die umliegende Landschaft. Die Anlage ist Teil der südöstlichen Oberpfalz und wird in der wissenschaftlichen Datenbank „EBIDAT“ sowie in der privaten Datenbank „Alle Burgen“ dokumentiert. Die geringe Grundfläche deutet auf eine Bebauung mit nur einem Turm hin.
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- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Cham
- Erbaut
- 1100
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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