Giardini La Mortella
Die Giardini La Mortella liegen im Westen der Insel Ischia oberhalb von Forio. Der Garten ist in zwei Zonen gegliedert: das flachere Tal, La Valle genannt, und die darüber ansteigende Hügelseite. Angelegt wurde er von dem englischen Komponisten William Walton (1902–1983) und seiner argentinischen Frau Susana (1926–2010), die sich 1949 auf Ischia niederließen; der Garten selbst entstand ab 1956. Die Gestaltung des Tals übernahm in den 1960er Jahren der britische Gartenarchitekt Russell Page, den oberen Hügelbereich entwickelte Susana Walton selbst. Auf rund zwei Hektar wachsen heute mehr als 3.000 exotische und seltene Pflanzenarten, darunter Gewächse aus Afrika, Südafrika, Australien, Mexiko und Argentinien. Seit 1990 ist die Anlage öffentlich zugänglich; 2019 kamen rund 70.000 Besucher. Wege und Treppen verbinden Wasserläufe, Teiche, Wasserfälle und Terrassen miteinander. Zur Anlage gehören ein Nymphäum, ein Gewächshaus für Orchideen, ein Tempel und ein in den Hang gebautes Theater, in dem Konzerte stattfinden. Von den oberen Terrassen reicht der Blick über Forio und das Meer.
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