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Marktkirche
Kirchengebäude in Paderborn
Die Marktkirche in Paderborn ist eine barocke Emporenbasilika, die sich in der Stadtmitte, nahe dem Rathausplatz und dem Gymnasium Theodorianum, befindet. Sie war ursprünglich eine Jesuiten- und Universitätskirche, die 1692 geweiht wurde. Die Kirche ist Teil der Paderborner Innenstadtpfarrei „Sankt Liborius“ und wurde nach der Zerstörung der evangelischen Marktkirche St. Pankratius im 18. Jahrhundert übernommen. Die Kirche ist als Pfarrkirche und Universitätskirche von Bedeutung. Sie war bei ihrer Errichtung bereits als Bildungsstätte für das Jesuitenkolleg gedacht. Die Bauzeit betrug zehn Jahre, und der Grundstein wurde 1682 gelegt. Die barocke Gestaltung beeinflusste den Weserbarock und zeichnet sich durch gotische Rippengewölbe und eine zweigeschossige Fassade mit Blendfeldern aus. In der Kirche gibt es einen barocken Altar, der nach Kriegszerstörung 1945 wiederhergestellt wurde. Die Rekonstruktion erfolgte in acht Bauabschnitten über 15 Jahre mit insgesamt 8 Mio. DM. Der Altar umfasst drei Etagen, zwölf Säulen und verschiedene Dekorationselemente. Die Orgel wurde mehrfach erneuert, wobei der barocke Prospekt nicht wiederhergestellt wurde. Die Kirche verfügt über einen reichen Raumkomplex mit Ausblicken auf die Stadt und historischen Elementen.
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- Art
- Kirchengebäude, Jesuitenkirche
- Ort
- Paderborn
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Anton Hülse
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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