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Megesheim
Gemeinde in Deutschland
Megesheim liegt im schwäbischen Landkreis Donau-Ries, am Nordrand des Rieses. Der Ort ist Teil der Verwaltungsgemeinschaft Oettingen und liegt in der Planungsregion Augsburg. Nördlich fließt der Gänsbach vorbei, der in die Wörnitz mündet. Südlich entspringt der Bächlesgraben, der dem Gänsbach zufließt. Die Staatsstraße 2214 durchquert das Gemeindegebiet und führt nach Öttingen zur Bundesstraße 466. Die Gemeinde besteht aus drei Teilen, darunter das Pfarrdorf Megesheim und die Weiler Lerchenbühl und Unterappenberg. Megesheim wurde erstmals 893 urkundlich erwähnt und entstand aus einem alemannischen Hof. Die Pfarrkirche der Heiligen St. Luzia und St. Ottilie wurde im 12. Jahrhundert geweiht und erhielt 1729 das Langhaus. 1422 kam der Ort an die Grafschaft Oettingen, später auch an andere Institutionen wie den Deutschen Orden und das Domkapitel von Eichstätt. 1803 übernahm Preußen den Ort, und 1806 kam er zu Bayern. 1962 bis 1965 wurde die Flurbereinigung durchgeführt, und ein neuer Friedhof wurde am Südrand des Dorfes angelegt. Megesheim besitzt ein Wappen und hat mehrere Bau- und Bodendenkmäler. Die Gemeinde verfügt über eine Kindertagesstätte mit 40 Plätzen und eine Volksschule mit sieben Lehrern und fünf Klassen. Die Wirtschaft der Gemeinde umfasst landwirtschaftliche Betriebe und eine kleine Anzahl sozialversicherungspflichtig beschäftigter Personen. Die Infrastruktur umfasst eine gut ausgebauten Straßennetz und eine Verbindung zur Bundesstraße 466.
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- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Donau-Ries
- Seehöhe
- 422 m
- Website
- http://www.megesheim.de
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