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Schloss Aprath
Schloss in Deutschland
Das Schloss Aprath war ein abgegangener Adelssitz im Ortsteil Aprath von Wülfrath, nahe der Grenze zum Wuppertaler Stadtgebiet. Es entstand 1722 als Herrenhaus durch Johann Abraham Friedrich Freiherr von Syberg zu Aprath. Die mittelalterliche Burg Aprath, eine Wehranlage des Landadels, lag in der näheren Umgebung. Das Gebäudeensemble wurde im 19. Jahrhundert durch Carl Rumpff umbaut, wodurch das Erscheinungsbild des Anwesens geprägt wurde. Das Herrenhaus ist nicht erhalten, lediglich Reste der mittelalterlichen Wehranlage sind übrig. Das Schloss war bis ins 20. Jahrhundert in Privatbesitz, unter anderem von Carl Rumpff, der es als Ausflugslokal umgestaltete. Der Mühlenteich der Aprather Mühle wurde als Gondelteich genutzt und war Teil des Schlossparks. Im nordöstlichen Bereich des Parks stand ein Aussichtsturm der mittelalterlichen Burg. Die Besitzer von Aprath hatten in der Landbürgermeisterei Vohwinkel einen Sitz im Gemeinderat. Die Ruine des Schlosses wurde 1986 abgetragen, doch die Reste der Wehranlage wurden saniert und heute als Wohnhaus genutzt. Die mittelalterliche Wehranlage umfasste einen Rundturm und eine zinnenbewehrte Mauer. Die Befestigungen wurden bereits im 19. Jahrhundert abgebrochen, und die Ruine verfiel bis in die 1980er Jahre. Die Reste wurden ab 1998 saniert und sind heute bewohnt. Die Aprather Mühle und das Kaiser-Wilhelm-Denkmal liegen in der unmittelbaren Nähe. Die Geschichte des Schlosses ist dokumentiert in Werken wie „Haus und Schloss Aprath“ von Christian Nieske.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Wülfrath
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