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Reddeber
Stadtteil von Wernigerode
Reddeber ist ein Ortsteil der Stadt Wernigerode im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt. Der Ort liegt im nördlichen Harzvorland, nordöstlich von Wernigerode. Er ist über eine Landesstraße mit Minsleben und Heudeber verbunden und wird von der A 36 tangiert, die hier jedoch keine Ausfahrt hat. Reddeber wurde erstmals 936 urkundlich erwähnt und feierte 1050 Jahre später 2005 ein Jubiläum. Der Ort entstand ursprünglich als Königshof und gehörte im 11. Jahrhundert der Kirche zu Halberstadt. Im 13. Jahrhundert wurde er an die Grafen von Wernigerode vergeben. 1870 wurde Reddeber von der Flur Wernigerode getrennt und erhielt wieder eine eigene Flur. 1945 wurde der Ort von US-amerikanischen Truppen besetzt. In Reddeber gibt es eine Grabstätte auf dem Ortsfriedhof für eine namentlich bekannte Polin, die während des Zweiten Weltkrieges verschleppt und in Zwangsarbeit starb. Zudem ist Ludwig Günther Martini, ein Jurist und Gutsbesitzer, mit Verbindungen zum Ort verbunden. Die Ortsbürgermeisterin ist Anke Lauing, und der Ortschaftsrat besteht aus Unabhängigen, CDU und Die Linke.
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- Art
- Ortsteil
- Ort
- Wernigerode
- Seehöhe
- 201 m
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