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Kloster Königsbronn
Kloster in Königsbronn, Landkreis Heidenheim, Baden-Württemberg
Die Reste des Klosters Königsbronn liegen im Ortsteil Springen der Gemeinde Königsbronn im Landkreis Heidenheim. Es befindet sich in der Nähe des Brenztopfs und war ein Zisterzienserkloster, das im Jahr 1303 von König Albrecht I. gestiftet wurde. Es war eines der letzten Zisterzienserklöster im mittelalterlichen Deutschland und wurde von Mönchen der Reichsabtei Salem besiedelt. Das Kloster war bis 1552 im Zweiten Markgrafenkrieg durch die Truppen des Markgrafen von Brandenburg-Kulmbach zerstört und vollständig niedergebrannt. Die ehemalige Klosterkirche wurde dabei zerstört. 1556 wurde es in eine evangelische Klosterschule umgewandelt, die bis 1595 bestand. 1648 wurde es endgültig württembergisch und evangelisch, und bis 1806 war es wieder Sitz eines evangelischen Abts. Von den mittelalterlichen Bauten ist nur die Westmauer erhalten. Die Grundmauern der Klosterkirche dienen heute als Gartenmauer. Im Torhaus ist ein Museum eingerichtet. Erhalten sind auch die ehemalige Prälatur aus dem Jahr 1757 und die Oberamtei mit dem Fürstensaal aus der Zeit um 1700. Die heutige Pfarrkirche von Königsbronn steht wohl auf der Stelle der ehemaligen Laienkirche und wurde erst 1565 errichtet.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Königsbronn
- Erbaut
- 1302
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Baden-Württemberg
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