Landkreis Anhalt-Zerbst
Der Landkreis Anhalt-Zerbst lag im Osten von Sachsen-Anhalt, nördlich der Elbe. Er entstand 1994 durch die Zusammenlegung der Landkreise Zerbst und Roßlau mit Teilen des Landkreises Gräfenhainichen. Sein Gebiet umfasste 1.148,5 km² und wurde 2007 aufgelöst, wobei Teile in die Landkreise Anhalt-Bitterfeld, Jerichower Land und Wittenberg sowie die Stadt Dessau-Roßlau eingegliedert wurden. Der Landkreis war durch seine Lage an der Elbe und die Verwaltungsgemeinschaften geprägt. Im Jahr 2005 wurden fünf Gemeinden aus dem Landkreis herausgelöst, darunter Rodleben und Brambach, die in Dessau eingegliedert wurden. Die Verwaltungsgemeinschaften reduzierten sich von 7 auf 3, und die Anzahl der Gemeinden sank von 69 auf 57. Vor Ort gab es verschiedene Verwaltungsgemeinschaften mit ihren Mitgliedsgemeinden, die sich um die Elbe und die Nuthe gruppierten. Die Gemeinden lagen meist in ländlicher Umgebung, mit Ausblicken auf die Elbe und die umliegenden Landkreise. Die Verwaltungsgemeinschaften und die Eingliederung von Gemeinden in andere Kreise prägten das Bild des Landkreises.
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