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Kieler Förde
Förde in Deutschland
Die Kieler Förde ist eine etwa 17 Kilometer lange, schmale Meerestiefe an der Ostsee in Schleswig-Holstein. Sie liegt zwischen dem Dänischen Wohld im Westen und Wagrien im Osten und verläuft von der Hörn bei Kiel bis zur Außenförde. Die Förde ist durch Gletscherbewegungen entstanden und umfasst eine Fläche von etwa 45 Quadratkilometern. An der Friedrichsorter Enge ist sie nur einen Kilometer breit und bildet einen natürlichen Tiefwasserhafen. Die Förde ist ein wichtiger Verkehrsweg, da der Nord-Ostsee-Kanal, der als künstliche Wasserstraße bekannt ist, die meistbefahrene Wasserstraße der Welt ist. Im Jahr 2012 passierten 34.879 Schiffe den Kanal. Die Förde wird von zahlreichen Orten umgeben, darunter Neumühlen-Dietrichsdorf, Holtenau und Kiel-Zentrum. Sie ist auch Grenze zwischen den Landesteilen Schleswig und Holstein. Die Kieler Förde ist ein lebendiger Raum mit Schiffsverkehr, Hafenanlagen und Uferbefestigungen. Dennoch nutzen mindestens 30 Fischarten die Förde als Lebensraum, darunter Dorsch, Seeskorpion und Grundel. Aufgrund der Süßwasserzuflüsse aus dem Fluss Schwentine kommen auch Lachse und Heringe in die Förde. Unter der Förde verläuft der Fernwärmetunnel Kiel, der 1368 Meter lang ist.
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- Art
- Fjord
- Ort
- Schleswig-Holstein
V bližini
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