Miličín

📷 Slika: Wikimedia Commons

Miličín

Gemeinde in Tschechien

Miličín ist eine Stadt im Benešov-Kreis der Zentralbohemischen Region in Tschechien. Sie liegt im Vlašim-Hochland, etwa 17 Kilometer nordöstlich von Tábor und 52 Kilometer südwestlich von Prag. Die Stadt hat etwa 900 Einwohner und wird von neun Gemeindeteilen mit unterschiedlichen Bevölkerungszahlen verwaltet. Die Höchstpunkte der Region bilden die Kalvárie, ein Hügel mit 698 Metern Höhe. Miličín hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Die Stadt wurde im 14. Jahrhundert zur Stadt erhoben und blieb bis 1611 im Besitz der Familie Rosenberg. Während des Dreißigjährigen Krieges brannte die Stadt 1644 aus. Im 20. Jahrhundert verlor Miličín an Bedeutung, nachdem eine Eisenbahnroute sie umging. 2022 wurde der Status als Stadt wiederhergestellt. In Miličín gibt es mehrere sehenswerte Orte. Die wichtigste Sehenswürdigkeit ist die Kirche der Geburt der Jungfrau Maria, die im gotischen Stil zwischen 1380 und 1384 gebaut wurde und 1754 barock umgebaut wurde. Auf der Kalvárie befindet sich die Kapelle der Leiden des Herrn, die 1748 errichtet wurde. Die Stationen des Kreuzwegs aus dem Jahr 1796 führen zum Gotteshaus.

Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila.

Art
Gemeinde in Tschechien, Gemeinde mit Stadtrecht in Tschechische Republik
Ort
Okres Benešov
Seehöhe
617 m

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