Lieskau

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SaalekreisBezirk Saalekreis

Lieskau

Ortsteil von Salzatal im Saalekreis in Sachsen-Anhalt

Lieskau ist eine Ortschaft der Einheitsgemeinde Salzatal im Saalekreis, Sachsen-Anhalt. Sie liegt etwa vier Kilometer westlich von Halle (Saale) und grenzt an den Stadtteil Halle-Dölau sowie die Dölauer Heide. Die Siedlung hat slawische Wurzeln und wurde erstmals 1182 urkundlich erwähnt. Im 14. Jahrhundert wurde hier Braunkohle gefördert. Die Gemeinde war bis 2010 eigenständig und gehört seit 2024 dem Bürgermeister Ronny Klostermann. Lieskau hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Die Dorfkirche wurde vermutlich in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts gebaut und wurde mehrfach umgebaut. 1734 brannte die Kirche und ein Großteil des Dorfes ab. An der Straße nach Schiepzig steht ein Gedenkstein zum Rose-Rosahl-Fall, einem berühmten Strafrechtsfall. Die Gemeinde war bis 1994 Teil der Halle-Hettstedter Eisenbahn, die später stillgelegt wurde. Die Ortschaft bietet historische Bauten und eine friedliche Landschaft. Die Dorfkirche ist lutherisch und gehört zur evangelischen Kirchengemeinde Dölau-Lieskau. Die katholische Pfarrei Carl Lampert ist in Halle (Saale) ansässig. Die Verkehrsanbindung erfolgt über den PlusBus und andere Buslinien, die durch Lieskau fahren. Die geplante A 143 wird westlich der Gemeinde verlaufen.

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Art
Ortsteil
Ort
Salzatal
Seehöhe
99 m

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