Reichsabtei Ochsenhausen

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Reichsabtei Ochsenhausen

Kloster der Benediktiner und Territorium im HRR

Die Reichsabtei Ochsenhausen war ein Benediktinerkloster in Ochsenhausen, Oberschwaben, das vom 11. Jahrhundert bis 1803 bestand. Es gehörte zum Schwäbischen Reichskreis und umfasste ein Territorium von etwa 20 % des heutigen Landkreises Biberach. Das Kloster lag im Westen an der Reichsstadt Biberach, im Süden an der Reichsabtei Schussenried und im Osten an der Reichsabtei Rot an der Rot. Es hatte eine Enklave inmitten des Gebietes der Reichsabtei Rot an der Rot. Das Kloster wurde 1090 von fränkischen Ministerialen gegründet und 1093 zur Priorat von St. Blasien. 1157 wurde es von Papst Hadrian IV. bestätigt. 1391 wurde es zur selbständigen Abtei erhoben und erhielt 1495 den Titel einer freien Reichsabtei. Die Abtei besaß reiche Besitzungen und war bis 1803 ein bedeutendes geistliches Territorium. Die Abteikirche wurde 1495 geweiht und 1725 barockisiert. In Ochsenhausen gab es ein Kreuzgärtchen, das ursprünglich das Kloster darstellte. Die Abtei hatte ein Konventgebäude mit verschiedenen Räumen, darunter ein Refektorium, ein Krankenzimmer und ein Gastzimmer. Die Abteikirche war ein zentraler Ort, an dem Gottesdienste und Wallfahrten stattfanden. Die Abtei war auch für ihre Bildungstätten bekannt, wie das Lyzeum und das Benediktinergymnasium. Die Abtei blieb bis 1803 ein bedeutender Ort im geistlichen Leben Oberschwabens.

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Art
Abtei, Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Ochsenhausen
Adresse
Schloßbezirk 1–19/3, 88416 Ochsenhausen
Erbaut
1093

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