Prämonstratenserabtei Allerheiligen

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Prämonstratenserabtei Allerheiligen

ehemaliges Prämonstratenser-Chorherrenstift in Baden-Württemberg

Das Kloster Allerheiligen war ein Prämonstratenser-Chorherrenstift auf der Gemarkung von Oppenau im Schwarzwald. Es lag im Lierbachtal, einem Seitental des Renchtals, und bestand von 1195 bis 1803. Es hatte einen religiösen und kulturellen Einfluss auf das mittlere Schwarzwaldgebiet, insbesondere auf das Rench- und Achertal. Die Stiftung wurde durch Herzogin Uta von Calw initiiert und vom Kaiser Heinrich VI. bestätigt. Die Lage des Klosters war abgelegen und schwer erreichbar, was die politische Bedeutung des Stifts begrenzte. Das Kloster war bis 1803 bestehend und hatte eine bedeutende Rolle in der seelsorgerischen und kulturellen Entwicklung des Schwarzwalds. Es war Teil der Prämonstratenserordnung und wurde 1657 zur Abtei erhoben. Die Stiftung umfasste landwirtschaftliche Flächen, Wald, Fischrechte und das Patronat über die Kirche von Nußbach. Die Stiftung war eng mit Adelsfamilien verbunden und diente auch dazu, Besitzstreitigkeiten zu vermeiden. Die politische Einflussnahme blieb begrenzt, was die Entwicklung des Stifts beeinflusste. Die Ruinen des Klosters sind heute touristisch interessant und liegen inmitten der Schwarzwaldhöhen. Die Klosterkirche besteht aus Buntsandstein und zeigt Merkmale von Spätromanik bis Spätgotik. Die Lage der Ruinen ist von der Umgebung geprägt, und die Ausblicke über das Lierbachtal sind eindrucksvoll. Die historischen Gebäude sind ein Zeugnis der langen Geschichte des Klosters und seiner Rolle im Schwarzwald.

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Art
Kloster, Klosterruine, religiöse Gemeinschaft
Ort
Oppenau
Erbaut
1101
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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