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chrám svatého Valentina v Mostě
orthodoxe Holzkirche in der tschechischen Stadt Most (Brüx)
Die Holzkirche St. Valentin stand in Most, Tschechien, im Ostteil des Stadtteils Starý Most. Sie lag auf einer Anhöhe linksseitig der Bílina, gegenüber dem Hněvín. Nördlich befand sich der Tagebausee Most, östlich der kirchliche Friedhof und südöstlich die Dekanatskirche Mariä Himmelfahrt sowie die Spitalkirche zum Hl. Geist. Die Kirche stand unweit der versetzten Dekanatskirche zum Gedenken an die 40.000 rumänischen Soldaten, die bei der Befreiung der Tschechoslowakei im Zweiten Weltkrieg fielen. Die Kirche wurde 2010 errichtet und 2011 geweiht. Sie war Teil der Eparchie Prag und wurde in Anwesenheit der rumänischen Botschafterin, des orthodoxen Patriarchen und des Prager Erzbischofs geweiht. Ein Sommerbethaus und ein Monasterium wurden später auf dem Gelände errichtet. Am 27. Mai 2014 wurde die Kirche bei einem Einbruchdiebstahl angezündet. Am 29. Oktober 2017 zerstörte der Sturm Herwart die gesamte Holzkonstruktion der Kirche. Die Kirche war in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet und hatte einen 23 m hohen Turm an der Südfassade. Sie wurde in traditioneller Holzbauweise nach dem Vorbild der Holzkirchen in der Maramureș errichtet. Das Holz stammte aus dem Kreis Maramureș und wurde von Zimmerleuten aus Bârsana verarbeitet. Im Inneren befand sich ein messingener Kronleuchter, der in Rumänien gefertigt wurde. Vor der Kirche stand ein Eichenholz-Kreuz der Heiligen Dreifaltigkeit.
Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila.
- Art
- Kirchengebäude, ehemalige Entität
- Ort
- Most
- Erbaut
- 2010
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