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Burg Möckmühl
Burg in Baden-Württemberg, Deutschland
Die Burg Möckmühl, auch Götzenburg genannt, ist eine hochmittelalterliche Höhenburg in Möckmühl im Landkreis Heilbronn in Baden-Württemberg. Sie liegt an der Einmündung der Seckach in die Jagst und war ein wichtiger Schnittpunkt mehrerer Zoll- und Geleitstraßen. Der wichtigste dieser Wege führte von Würzburg nach Wimpfen und war bereits den Römern zur Verteidigung des Limes von Bedeutung. Die Burg wurde vermutlich von den edelfreien Herren von Dürn angelegt. Sie wurde 1258 an Mechtild, Witwe Konrads von Dürn, vererbt, die sie 18 Jahre lang als Sitz nutzte. 1287 gelangte der Besitz an die Familie Hohenlohe, die sie bis 1445 besaß. 1519 wurde die Burg von Götz von Berlichingen gegen den Schwäbischen Bund verteidigt. 1781 wurden die Schlossgebäude abgerissen, und 1829 erwarb die Stadt die Burg, die später von Gustav Hermann von Alvensleben erworben und ausgebaut wurde. Die Burg steht auf einem schmalen Felsrücken und hat die Form eines Fünfecks. Der älteste Teil ist der runde Bergfried, heute „Götzenturm“ genannt, mit einer romanischen Einsteigluke in 13 Metern Höhe. Die erhaltene Ringmauer umschließt das Schlossgebäude und die Türme. Eine Bogenbrücke führt in den Innenhof. Die ursprüngliche Ausstattung ist durch Stiche von Matthäus Merian und D. Meissner überliefert. Die Burg blieb bis 1996 im Privatbesitz und wurde 2011 zum Ashram der Hare-Krishna-Bewegung umgebaut.
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- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Landkreis Heilbronn
- Adresse
- Schloßberg 26, 74219 Möckmühl
- Erbaut
- 1251
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