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Dolní Údolí
ehemalige Gemeinde in Tschechien
Dolní Údolí ist eine Siedlung im Stadtgebiet von Zlaté Hory. Es liegt 6 km südwestlich der Stadt, am Fuße des Hrubého Jeseníku, auf dem mittleren Lauf des Baches Olešnice. Die Siedlung war ursprünglich eine bergbauorientierte Ansiedlung im Untergeschoss des oberen Stadtteils von Zlaté Hory. Im 16. Jahrhundert wurde sie als Nieder Grund bezeichnet. Bis 1949 hieß sie Dolní Grunt, bis 1960 wurde sie als Ortsteil an Zlaté Hory angegliedert. Die Siedlung hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Schon 1450 wurde sie als Dolní Olešnice erwähnt. Im 18. Jahrhundert gab es hier einen Brauerei, und ab 1893 eine Dampfmaschine sowie eine Brauerei von E. Heina. Bis 1925 war eine Werkstatt vorhanden. Die Bevölkerungszahl betrug 1900 etwa 200 Einwohner. Die Siedlung war bis 1945 vollständig deutsch besiedelt. In Dolní Údolí gibt es den römisch-katholischen Filialkirchenchor St. Acháce aus dem Jahr 1912 mit einem Marmormariä-Altar und Gemälden von Emil Brendl. Die Siedlung ist Teil der historischen Ortschaften und beherbergt mehrere traditionelle Holzbauten aus dem 19. Jahrhundert. Seit 2004 ist sie zusammen mit Horním Údolí und Rejvíz Teil der Dorfdenkmalszone.
Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila.
- Art
- Katastralgemeinde in Tschechien, Gemeindeteil in Tschechien
- Ort
- Zlaté Hory
- Seehöhe
- 515 m
V bližini
- Ondřejovice2.0 km
- Zámecký pahorek2.2 km
- Horní Údolí2.6 km
- kaple svaté Anny2.7 km
- Rejvíz2.7 km
- Salisov4.2 km
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