Kopalnia Soli Wieliczka
Die Kopalnia Soli „Wieliczka“ ist ein Steinsalzbergwerk in der Stadt Wieliczka südöstlich von Krakau. Das Salz entstand im Miozän; die Lagerstätte ist rund zehn Kilometer lang und bis etwa 400 Meter mächtig. Das Bergwerk umfasst neun Sohlen; die oberste, Bono genannt, liegt 64 Meter tief, die unterste 327 Meter unter der Oberfläche. Rund 3.000 Grubenbaue sind durch mehr als 300 Kilometer Strecken verbunden, der Hohlraum beträgt etwa 7,5 Millionen Kubikmeter. Vom 14. Jahrhundert bis 1772 bildete Wieliczka zusammen mit Bochnia die Krakauer Salinen, das größte Bergbauunternehmen Polens. Kasimir der Große erließ 1368 eine Bergordnung; aus dem Salzhandel, der in der Blütezeit ein Drittel der Staatseinnahmen erbrachte, wurden unter anderem der Bau des Wawels, der Krakauer Stadtbefestigung bestritten. 1976 kam das Bergwerk ins nationale Denkmalregister, 1978 auf die erste UNESCO-Welterbeliste; von 1989 bis 1998 stand es auf der Liste des gefährdeten Erbes. Besucherrekord war 2019 mit 1,9 Millionen Gästen. Die unterirdische Besucherroute entstand an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Sie führt über rund drei Kilometer und etwa 800 Stufen durch 20 Kammern in 64 bis 135 Metern Tiefe, ein Rundgang dauert zwei bis drei Stunden. Größter Raum ist die 101 Meter tief gelegene Kapelle der heiligen Kinga, etwa 54 Meter lang, 18 Meter breit und 12 Meter hoch, mit einem aus einem einzigen Salzblock gehauenen Boden und Leuchtern aus Salzkristallen. In der Kammer Teodor Wessel auf 135 Metern arbeitet seit 1997 ein Rehabilitationszentrum bei konstant 14 bis 16 Grad.
Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila.
V bližini
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- Pomnik Adama Mickiewicza w Wieliczce371 m
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