St. Maria Magdalena zur Busse
ehemaliges Kloster mit Kirchengebäude am Eigelstein in Köln
Das Frauenkloster St. Maria Magdalena zur Busse stand auf dem Eigelstein in der Altstadt-Nord von Köln. Es war ein Beginenkonvent, der 1475 die Regel der Augustiner-Eremiten übernahm und bis 1802 bestand. Der Name „zur Busse“ geht auf den früheren Besitzer Reyner Busse zurück. Die Stiftung durch Richmud, Witwe Gottschalks von Wippervurde, ermöglichte den Aufbau des Hauses, das ursprünglich für 50 Beginen gedacht war. Das Kloster war bis 1452 aufgrund begrenzter Ressourcen nur für acht Frauen bestimmt, wurde aber 1471 durch die Familie Quatermart in ein Kloster umgewandelt. Ab 1475 nahm es die Augustiner-Eremitenregel an und erhielt 1476 die Genehmigung zur Gründung. Die Stadt Köln unterstützte den Bau ab 1480, wodurch die Zahl der Bewohnerinnen auf 50 begrenzt blieb. Die Kirche wurde 1525 erstmals nachweisbar genutzt. Im Kloster gab es eine Kirche mit Altären, Glocke und Glockenturm, sowie ein Friedhof, Klausur, Dormitorium und Refektorium. Im 17. Jahrhundert wurden weitere Baumaßnahmen durchgeführt, darunter eine neue Sakristei. Die barocke Ausstattung, wie Altäre, Gemälde, Kanzel und Orgel, ist in Dokumenten nachweisbar, doch viele Teile sind nicht mehr vorhanden. Die Überlieferung umfasst 33 Urkunden und 0,5 m Akten aus der Zeit ab 1455.
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- Art
- Kirchengebäude, Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Altstadt-Nord
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