📷 Slika: Wikimedia Commons
Apostelkirche
Kirchengebäude in Gütersloh
Die Apostelkirche in Gütersloh ist der älteste Kirchenbau der Stadt und wurde 1984 unter Denkmalschutz gestellt. Sie steht im Zentrum des einstigen Kirchdorfes, das die Grundlage der heutigen Stadt bildete. Die erste Steinkirche wurde 1201 errichtet, und Mauerreste aus dieser Zeit sind im Turm der heutigen Kirche erhalten. Die Kirche wurde 1944 durch Bomben zerstört, wobei mehrere Menschen starben, und wurde ab 1951 nach Plänen von Werner March wieder aufgebaut. Die Apostelkirche war bis 1890 als Simultankirche genutzt, in der sowohl katholische als auch protestantische Gläubige gemeinsam gottesdiensteten. Die Kirche hat eine dreischiffige Hallenform mit einer spitzbogigen, tonnengewölbten Saalkirche und ca. 400 Plätzen. Im Turm ist ein Kronleuchter aus dem Jahr 1743 sowie eine Plastik von Willy Meller zu sehen, die die Opfer des Zweiten Weltkriegs gedenkt. Die Kirche erhielt 2012 einen neuen Innenanstrich und eine moderne Lichtanlage zum 60. Jahrestag ihres Wiederaufbaus. Die Kirche bietet einen Blick auf den Alten Kirchplatz und umgebende Räume, die die Geschichte der Stadt widerspiegeln. Die Orgel, erbaut 1954, hat 26 Register und mechanische Spiel- und Registertrakturen. Das Geläut besteht aus fünf Glocken, darunter eine aus dem Jahr 1640 und vier von Fritz Husemann 1956 gespendet. An der Turmfront ist ein Turmhäubchen mit einer früheren Bet- und Uhrenglocke befestigt, die auch als Feuerglocke diente.
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- Art
- Kirchengebäude, Simultankirche
- Ort
- Gütersloh
- Architekt
- Werner March
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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