Ödes Kloster, ehem. Paulinenkloster
Kloster in Baumgarten (22297)
To besedilo je zaenkrat na voljo samo v nemščini.
Das Öde Kloster, auch Paulinerkloster genannt, ist eine ehemalige Klosteranlage in Baumgarten im Burgenland. Sie liegt auf einer kleinen Anhöhe und besteht aus drei Baukörpern: einer nördlichen Kapelle aus dem 14. Jahrhundert, der spätgotischen Klosterkirche aus dem 15. Jahrhundert und einem Verbindungstrakt aus dem 18. Jahrhundert. Die Anlage ist dem Heiligen Kreuz geweiht und wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach zerstört und wiederaufgebaut. Besonders sehenswert ist die einheitliche Barockausstattung von 1762. Der Hochaltar aus Sandstein zeigt eine lebensgroße Kreuzigungsszene mit Figuren wie Martha, Maria Magdalena und dem heiligen Paulus von Theben. An der Westfassade finden sich die einzigen österreichischen Statuen der Einsiedlerheiligen Salomon und Zoerardus. Ein einzigartiges Kunstwerk ist der Lindenholzleuchter von 1933, der 38 Gefallene des Ersten Weltkriegs ehrt. Die ehemalige Küche und die Mönchszellen im Obergeschoß geben Einblick in das einfache Leben der Eremiten. Vor dem Kloster steht eine über 250 Jahre alte Winterlinde, die 1987 zum Naturdenkmal erklärt wurde. Im Inneren beeindruckt die Lourdesgrotte mit einer Marienstatue von Hans Schwathe. Die Klosterkirche beherbergt zudem eine historische Orgel aus dem 18. Jahrhundert. Regelmäßige Fatimafeiern in kroatischer Sprache finden von Mai bis Oktober statt, und die jährliche Dekanatsmaiandacht am 1. Mai zieht viele Gläubige an.
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- Art
- Kloster
- Ort
- Baumgarten
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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