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KZ Oranienburg
Konzentrationslager Oranienburg
Das KZ Oranienburg war ein frühes Konzentrationslager in der Stadt Oranienburg, Brandenburg. Es wurde im März 1933 von der SA auf einem ehemaligen Brauereigelände eingerichtet und war das erste KZ in Preußen. Bis zur Schließung im Juli 1934 wurden etwa 3000 Menschen inhaftiert, darunter politische Gegner wie Kommunisten und Sozialdemokraten. Acht Häftlinge starben im Lager oder an den Folgen der Haft, darunter der Schriftsteller Erich Mühsam. Das Lager war für Berlin und Brandenburg zentral. Häftlinge wurden aus verschiedenen Regionen verlegt, darunter aus Rathenow, Moringen und Börnicke. Die Inhaftierung erfolgte oft ohne Anklage, und Entlassungen waren möglich, etwa an Feiertagen. Die Häftlinge arbeiteten für die Stadtverwaltung, private Kunden und die Reichswehr, wobei sie minimal bezahlt wurden. Jüdische Häftlinge wurden in einer Judenkompanie zusammengefasst und unter besonderen Misshandlungen leiden. Im Lager gab es einen strengen Tagesablauf mit festgelegten Mahlzeiten und Arbeitszeiten. Häftlinge mussten ihre eigene Kleidung tragen, später wurden Polizeiuniformen ausgegeben. Sie wurden gezwungen, Bargeld gegen Lagergeld einzutauschen, wobei die Lagerleitung 30 % einsetzte. Die Häftlinge arbeiteten in verschiedenen Bereichen wie Gärtnerei, Wäscherei und Werkstätten. Außenkommandos wurden in Börnicke, Ziegelei und Gut Elisenau eingerichtet. Die Lagerleitung übernahm die Einnahmen aus den Arbeiten.
Odpiralni čas in cene vstopnic se spreminjajo glede na sezono, zato niso del tega besedila. Aktualni podatki pri upravljavcu
- Art
- NS-Konzentrationslager
- Ort
- Oranienburg
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