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St. Bonifatius
Kirchengebäude in Heidelberg
St. Bonifatius ist eine katholische Kirche in der Weststadt von Heidelberg. Sie wurde zwischen 1899 und 1903 im neuromanischen Stil errichtet und zählt zu den repräsentativen Bauten der Region. Die Kirche gehört zur Seelsorgeeinheit Katholische Stadtkirche Heidelberg und ist Teil der Erzdiözese Freiburg. Sie wurde 1903 geweiht und 1909 zur Pfarrei erhoben. Die Gemeinde wuchs bis 1925 auf über 8000 Mitglieder, wodurch 1934 die Gemeinde St. Albert abgetrennt wurde. Seit 2015 ist sie wieder eine eigenständige Gemeinde. Die dreischiffige Basilika lehnt sich an rheinische Romanik an und ist durch den Wechsel zwischen roten Buntsandstein und hellem Kalkstein geprägt. Innen dominiert eine bemalte Kassettendecke, die Szenen aus dem Neuen Testament zeigt. Die Malereien entstanden in Zusammenarbeit mit Anton Glassen und Franz Wallischeck. Die Kirche wurde 1976 und 2005–09 saniert, wobei der Stil des Bauwerks erhalten blieb. Die Kirche verfügt über ein Glockengeläut mit fünf Glocken, darunter eine aus Bronze aus dem Jahr 1952. Die Kirche bietet einen Raum mit vier Jochen und einem Vierungsoktogon. Die Orgel wurde 1964 erbaut und 1991–92 überholt. Sie hat 52 Register und 3536 Pfeifen. Die Glocken im Doppelturm gelten als Teil der kulturellen Landschaft der Stadt. Die Kirche ist ein markanter Ort in der Weststadt und hat eine historische sowie künstlerische Bedeutung.
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- Art
- Pfarrkirche
- Ort
- Heidelberg
- Erbaut
- 1903
- Baustil
- Neuromanik
- Architekt
- Ludwig Maier
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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