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Schloss Holtfeld
Schloss in Deutschland
Das Schloss Holtfeld ist ein Renaissance-Wasserschloss aus dem 16. und 17. Jahrhundert, das im Ortsteil Holtfeld von Borgholzhausen im Kreis Gütersloh, Nordrhein-Westfalen, liegt. Es befindet sich in Privatbesitz und ist nicht öffentlich zugänglich. Die Anlage wurde erstmals 1380 in einem Osnabrücker Lehnsregister erwähnt und war bis 1863 im Besitz der Reichsfreiherren von Wendt. In dieser Zeit entstand das Herrenhaus im Renaissance-Stil, wobei das innere Torgebäude 1632 und das äußere 1705 errichtet wurden. Das Schloss wurde 1863 von den Grafen von Marchant d’Ansembourg erbaut und später an die Grafen von Galen verkauft, die es nicht instand setzen konnten. 1936 übernahmen die Grafen von Korff-Schmising zu Tatenhausen das Gebäude, das zuvor stark verfallen war. Nach der Renovierung zog die Landwirtschaftsschule ein, und das Schloss wurde später als Hotel, Lungenheilstätte und schließlich als Wohnraum genutzt. Heute dient es als Büro, Ausstellung und Wohnung. Das einflüglige Hauptgebäude besitzt zwei Ziergiebel mit Voluten und einen quadratischen Eckturm. Die Fenster sind ein- bis dreiteilig, und das innere Torgebäude wurde 1632 mit rundbogigem Portal und Quadern eingefasst errichtet. Das äußere Torhaus aus 1705 ist mit einem Korbbogen und Wappen geschmückt. Die Wirtschaftsgebäude sind Fachwerkbauten aus dem Jahr 1660, und die Schlosskapelle im Hauptgebäude ist gewölbte, zweijochig.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Borgholzhausen
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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