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Dominikanerinnenkloster St. Katharina
Klostergebäude in Wil im Kanton St. Gallen, Schweiz
Das Dominikanerinnenkloster St. Katharina in Wil liegt im Kanton St. Gallen und wurde 1607 gegründet. Es war ursprünglich 1228 in St. Gallen gegründet und wurde 1528 aufgelöst. Die drei verbliebenen Schwestern fanden 1561 auf dem Nollen einen neuen Standort und zogen 1607 schliesslich nach Wil. Die Gemeinschaft wuchs, und das Kloster erwarb 1594 das Grundstück von Kreuzlingen. Das Kloster war bis 1993 für die Mädchenschule St. Katharina verantwortlich, die 1809 übernommen wurde. Die Schule blieb bis 1965 primär für Mädchen bestimmt und betrieb bis 1987 ein Internat. Die letzte Schulleiterin, Schwester Thomas Krucker, verliess das Kloster 1993. Die Schule wurde 2012 von einer Stiftung übernommen und steht heute unter rechtlichen Kontroversen. Im Kloster gibt es eine Klosterkirche mit einer 1975 eingeweihten Orgel von Winfried Albiez. Die Klosterkirche wurde 1973–1975 restauriert. Das Kloster verfügt über ein Archiv mit Akten aus der Zeit vor dem Umzug nach Wil 1607. Die Bibliothek umfasst etwa 12'000 Bücher und wird als Kulturgut eingestuft. Die Renovation des Klosters wurde 2011 mit dem Prix Casa ausgezeichnet.
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- Art
- Kloster, Klostergebäude
- Ort
- Wil
- Adresse
- Klosterweg 7, 9500 Wil SG
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse B von regionaler Bedeutung
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